Stadtsportverband

Rheda-Wiedenbrück e.V.

                  


Sportabzeichen

13. März 2005, Rückgang sorgt für weiteren Ansporn

Nicht zufrieden sein kann der Stadtsportverband Rheda-Wiedenbrück mit der Sportabzeichenaktion 2004: „Mit 1268 Sportabzeichen mussten wir einen Rückgang um 100 Abzeichen im Vergleich zu 2003 hinnehmen“, so SSV-Vorsitzender Norbert Flaskamp im Rahmen der Sportlerehrung im Rathaus Rheda. Doch es gab auch Grund zur Freude: Die Anzahl der Sportabzeichen im Erwachsenen-Bereich stieg von 147 auf 184 Abzeichen. „Das ist Klasse“, so Flaskamp und Sportabzeichen-Obmann Theo Kroll.

Der Rückgang im letzten Jahr sei auf einen Rückgang im Bereich der Schüler und Jugendlichen zurückzuführen, so Flaskamp. Er bedauerte, dass nur wenige Schulen ihre Vorjahres-Ergebnisse halten konnten. Seine Hoffnung für das Sportabzeichen-Jahr 2005 setzt Flaskamp dennoch auf die Rheda-Wiedenbrücker Schulen. Denn der Erwerb des Sportabzeichens mit seinen fünf geforderten Leistungen müsse wieder einen größeren Stellenwert im schulischen Sportunterricht finden.

Auf eine aktive Unterstützung hofft der SSV-Vorsitzende auch bei den Schulen, die den „Offenen Ganztag“ anbieten. Der Vereinssport verliere durch diese schulische Betreuung wertvolle Übungsstunden in den städtischen Sportstätten und erwarte als Ausgleich eine entsprechende Unterstützung. Besonders groß ist die Freude des Stadtsportverbands, dass die Zahl beim Familien-Sportabzeichenwettbewerb im letzten Jahr von zwölf auf 28 Familien kletterte, in denen die Kinder gemeinsam mit Eltern oder Großeltern das Abzeichen erworben haben.

Als Vorbilder  zeichneten der Stadtsportverband und die Stadt gemeinsam 44 Ersterwerber und langjährig erfolgreiche Sportabzeichenerwerber aus. Das Gold-Abzeichen mit der Zahl 40 ging an Alwin Winter, mit der Zahl 35 an Maria Potthoff und mit der Zahl 30 an Lutz Engelmeier, Hans-Werner Kurtz und Herbert Windmann. 25 Mal Gold erworben haben Marlies Böcker, Gerhard Grünwald und Fritz Kornfeld, 20 Mal an Wolfgang Bauszus, Heinrich Kathöfer und Werner Stukstedte, 15 Mal an Wolfgang Kaul, zehn Mal an Uwe Arndt, Jutta Knapp, Günter Kozlowski und Gabriele Schwanke sowie fünf Mal an Heinz Bremehr, Monika Glomm, Anja Linnemannstöns und Frank Walter.


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Stand: 12. Februar 2008